
Wo bleibt das Geld für Infrastrukturprojekte?
Ich war berufsbedingt mal wieder auf 1000 km Autobahn in der Republik unterwegs. Dabei bin ich durch etliche Baustellen gefahren, die sichtbar in Betrieb waren.
Bildung, Umwelt, Verkehr, Medien, Internet, Politik und Gedöns... es ist für jeden etwas dabei.

Ich war berufsbedingt mal wieder auf 1000 km Autobahn in der Republik unterwegs. Dabei bin ich durch etliche Baustellen gefahren, die sichtbar in Betrieb waren.

Auf Mastodon war dieser Tage folgender Tröt (ja, so heißen die Beiträge dort) zu lesen:
den meisten geht es einfach nur um die vernichtung des jetzigen system ... das es danach allesn viel viel viel schlechter geht, ist diesen menschen egal, weil sie sind schon ganz weit unten
Und ich wusste, dass ich am Tag nach der Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg im Portal der Tagesschau eine sehr interessante Statistik zur wirtschaftlichen Selbsteinschätzung der Wählerinnen und Wähler gesehen habe, die diese Aussage zumindest etwas relativieren würde.

Vor vielen Jahren war ich schon einmal im Haus der Geschichte in Bonn. In der Zwischenzeit haben sie umgebaut und natürlich erweitert (Geschichte bleibt ja nicht stehen). Und da ich momentan ohne Rücksicht auf Begleitung exzessiv ins Museum gehen kann, habe ich die Gelegenheit genutzt, mich bei diesem Museum auf einen aktuellen Stand zu bringen.

Es geht der Plumpssack um in der Welt, und der heißt Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche. Für die (konservativen) Machtmenschen aller Länder ist die Erlebenswelt der jungen Generationen ein Buch mit sieben Siegeln. Und wie es halt so üblich ist in diesen Elfenbeintürmen, sind Verbote die ersten (und oft einzigen) Mittel der Wahl. Praktischerweise ist das dann auch gleich viel billiger, als die bestehenden Probleme im Kern anzugehen.

Da wir uns aus Gründen für den Mai ein Deutschlandticket zugelegt haben, wäre es Verschwendung, es nicht zu nutzen. Aus diesem Grund haben wir uns am 1. Mai auf den Weg ins Museum Folkwang nach Essen gemacht.
Es hat sich tatsächlich gelohnt.

Derzeit läuft neben vielen anderen NRW-Kommunen auch in Aachen der Ratsbürgerentscheid darüber, ob sich die Stadt als Austragungsort der Olympischen und Paralympischen Spiele ab 2036 bewerben soll.
Heute, am 19.04.2026, endet die Frist zur Stimmabgabe. Die Spannung steigt.
Ein Rant.